Schnee, Eis und eine tolle Jubiläumsfeier...

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Klirrende Kälte, strahlender Sonnenschein und gut gelaunte Gastgeber erwarteten unsere Schülergruppe in Tscheljabinsk. Im Mittelpunkt stand die Feier des 25-jährigen Bestehens unserer Schulpartnerschaft. Um dieses Ereignis zu würdigen, haben die Teilnehmenden in gemeinamer  Projektarbeit passende Schmuckstücke entworfen, hergestellt, präsentiert und verschenkt. Daneben gab es ein überaus reiches und interessantes Besuchsprogramm, angefangen mit einem 2-tägigen Aufenthalt in St. Petersburg.R11

In den Museen der Stadt St. Petersburg erhielt die Gruppe einen Einblick in die reichhaltige Geschichte des Landes. Zu Fuß, mit der beeindruckenden U-Bahn und per Bus erkundigten die Teilnehmenden unter fachkundiger Führung die Stadt und ihre Umgebung. Die Größe des Landes wurde besonders eindrücklich in der Miniatur-Eisenbahnanlage gezeigt: den Eisenbahnlinien folgend erschloss sich den Besuchern das gesamte russische Staatsgebiet - in Miniatur naturgetreu nachgebaut und mit viel Technik zum Leben erweckt. In Tscheljabinsk ging es trotz des Nachtfluges munter weiter mit Stadtführung, Museumsbesuch und gemeinsamen Besuch des Bowling-Centers. Neben der Besichtigung von Betrieben, den gemeinsamen Sport-Erlebnissen (Eislauf, Ski und Snowboard) und dem Aufenthalt im Ferienlager wurde gemeinsam die Jubiläumsfeier vorbereitet. Dazu traf man sich in Arbeitsgruppen und gestaltete fleißig ganz besondere Schmuckstücke. Unsere Schmuckstücke sollten Elemente von beiden Ländern miteinander verbinden und so enstanden aus Schmuckdraht, Grauwacke oder Schiefer und Halbedelsteinen  Kettenanhänger; und aus Glas, Bildmotiven und Lederbändern Ringe und Armbänder.

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Am Ende freute sich jeder Teilnehmende über ein ganz besonderes Schmuckgeschenk, das ihn an unsere beständige und immer wieder interessante Partnerschaft erinnert.

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Den Abschluss bildete der Besuch der Stadt Slatoust. Angefangen mit einer Busfahrt in das landschaftlich reizvolle Ural-Gebiet und dem Besuch der Waffen- und Messerschmiede mit deutschen Wurzeln aus der Klingenstadt Solingen, war der Stopp an der europäisch-asiatischen Grenze ein weiterer Höhepunkt dieser Reise. Gemeinsames Fazit: nach 25 Jahren ist noch lange nicht Schluss! An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Stiftung Deutsch-Russischer Schüleraustausch, die unsere Begegnungen seit vielen Jahren finanziell unterstützen.

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